Trekkingrucksäcke

Auf in die Wildnis! Trekkingrucksäcke und Backpacker-Rucksäcke bieten großes Volumen und hohen Tragekomfort – perfekt für lange Backpack-Reisen. Vom Schlafsack bis zum Campingkocher passt in diese Outdoor-Allrounder alles, was Sie für Ihre nächste Trekkingreise brauchen. Im Trekkingrucksack ist Ihre Ausrüstung sicher vor Regen geschützt und schnell erreichbar. Entdecken Sie Trekkingrucksäcke von Osprey und FjällRäven. [mehr]

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      Trekkingrucksäcke und Backpacker-Rucksäcke

      Große Trekkingrucksäcke sind speziell für die Anforderungen einer längeren Outdoor-Tour gefertigt. Das hohe Fassungsvermögen (Volumen) in Kombination mit dem ausgefeilten, sehr komfortablen Tragesystem sorgt dafür, dass sich Trekkingrucksäcke bzw. Backpacker-Rucksäcke bei großem Gewicht gut über lange Distanzen tragen lassen.

      Moderne Trekkingrucksäcke verfügen über zahlreiche Details, die jeder Backpacker auf einer Outdoor-Tour gut gebrauchen kann: Verschiedenste Einsteckfächer, Signalpfeife, Stockhalterungen sowie der standardmäßige Hüftgurt zur Stabilisierung sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was ein Trekkingrucksack zu bieten hat. Wir geben Ihnen Tipps, worauf Sie beim Kauf eines Trekkingrucksackes achten sollten und was Trekkingrucksäcke für Damen und Herren voneinander unterscheidet.

      Überblick

      Erst Planen, dann kaufen: Rucksackvolumen nach Einsatzbereich wählen

      Welches Volumen Ihr neuer Trekkingrucksack braucht, hängt stark von der Art Ihres Outdoor-Vorhabens ab. Wenn Sie ausschließlich kleinere Tageswanderungen geplant haben, ist ein Wanderrucksack bis 30 Liter für Sie die beste Lösung, für längere Vorhaben bieten sich entsprechende Trekkingrucksäcke an:

      Trekkingrucksack-Volumen Einsatzbereich Das passt hinein
      50 Liter 1 Woche Hüttentour Wechselkleidung, Regenjacke, Hüttenschlafsack, Tages-Verpflegung, Hygieneartikel
      65 – 75 Liter 1 Woche Outdoor-Trekkingtour,
      Backpacker-Reise,
      mehrtätige Wandertouren in kalte Regionen
      Warme Funktionskleidung, Zelt, Schlafsack/ Isomatte, Verpflegung & Gaskocher,
      Hygieneausrüstung
      ab 80 Liter 14 tägige Trekking-Tour Ausreichend Kleidung, Zelt, Schlafsack/ Isomatte, Ausreichend Verpflegung & Gaskocher,
      Hygieneausrüstung, Spezialausrüstung

      Unser Tipp: Das Gewicht des vollbeladenen Trekkingrucksacks sollte 1/4 Ihres eigenen Körpergewichtes bzw. 20 kg (Herren)/15 kg (Damen) nicht überschreiten!

      Tragesystem des Trekkingrucksacks

      Eine der wichtigsten Komponenten eines modernen Trekkingrucksacks ist das Tragesystem, denn Kleidung, Camping-Ausrüstung und weiteres Equipment schlagen mit mehreren Kilos zu Buche und müssen über viele Tage oder gar Wochen auf dem Rücken getragen werden. Hoher Tragekomfort, optimale Lastenverteilung und maximale Bewegungsfreiheit sind da ein absolutes Muss!

      Tragesystem mit Netzrücken: Hier dient ein gespannter Mesh-Einsatz an der Rückenpartie als Auflage, sodass zwischen Rücken und Rucksack ein kleiner Abstand entsteht und die Luft besser zirkulieren kann.

      Tragesystem mit Kontaktrücken: Empfohlen für längere Touren im schwierigen Gelände. Der gepolsterte Kontaktrücken liegt eng am Körper an und sorgt für eine hohe Stabilität und Trittsicherheit.

      Passt wie angegossen – Gurte und Riemen

      • Seitliche Kompressionsgurte: Ist der Trekkingrucksack nicht komplett befüllt, kann das Gepäck mittels seitlicher Riemen komprimiert und näher an den Körper/ Rücken gezogen werden. Das verbessert die Gewichtsverlagerung und erhöht den Tragekomfort.
      • Hüftgurte/ Hüftflossen sollten mittig über der oberen Kante des Becken-/ Hüftknochens sitzen. Durch die ergonomische Formgebung und Polsterung schmiegen sie sich Ihrem Körper perfekt an und sorgen für optimalen Tragekomfort. Im Zusammenspiel mit dem Innengestell wird das Gewicht des bepackten Rucksacks auf die Hüfte umgeleitet und entlastet so die Schulterpartie ungemein. Belüftete Hüftgurte bieten vor allem bei warmem Wetter hohen Komfort.
      • Schultergurte sollten ausreichend gepolstert und höhenverstellbar sein, sodass sie die Schulterpartie bündig umschließen, Stabilität bieten und optimal an Ihre Proportionen angepasst sind. Hersteller moderner Trekkingrucksäcke setzen zudem auf ventilierte Schultergurte, die vor allem auf schweißtreibenden Etappen für bestmögliche Luftzirkulation in Schulter- und Rückenbereich sorgen.
      • Brustgurt sorgt dafür, dass die beiden Schulterriemen beim Wandern korrekt fixiert sind und nicht nach außen rutschen. Bei Männern verläuft der Brustgurt mittig über der Brust, bei Frauen oberhalb der Brustpartie.
      • Lastkontrollriemen (Loadlifter) sorgen für eine optimale Lastenverteilung des Gepäcks. So gewinnen sie auch in unwegsamem Gelände an Gleichgewicht und Stabilität. Sie befinden sich am Hüftgurt sowie an den Schultergurten und schaffen eine Verbindung zwischen Tragesystem und Packsack. Die oberen Lastkontrollriemen setzen unterhalb der Deckeltasche an und laufen idealerweise in einem Winkel von 30 bis 60 Grad bis zu den Schultergurten hinunter, wo sie auf Schlüsselbeinhöhe beginnen. Die unteren Lastkontrollriemen verlaufen beidseitig parallel zur Hüftflosse. Durch das Anziehen der Riemen rückt der Rucksack näher an den Rücken. So wird nicht nur der Körperschwerpunkt zum Rücken hin verschoben. Werden die Lastkontrollriemen gelockert, besitzt der Rucksack mehr Bewegungsspielraum und einen gewissen Abstand zum Rücken. Dies sorgt bei lockerem Gehen für eine angenehme Luftzirkulation.

      Unser Tipp: Vor einer längeren Trekkingtour sollten Sie Ihren Rucksack in bepacktem Zustand öfters über einen gewissen Zeitraum hinweg tragen, um sich an die Belastung zu gewöhnen und das Tragesystem mit seinen verschiedenen Einstellungen austesten zu können.

      Gewusst wie – Schritt für Schritt den Trekkingrucksack richtig einstellen

      Um die optimale Lastenverteilung für einen komfortablen und rückenschonenden Transport Ihres Gepäcks auf Outdoor-Trekking- oder Backpacker-Touren zu erzielen, sollten Sie Ihren Trekkingrucksack vor Beginn der Reise korrekt einstellen. Grundlegend ist dafür, dass der Tourenrucksack bereits gleichmäßig beladen wurde und das Gewicht beide Seiten gleichermaßen belastet. Ist dies geschehen, lockern Sie alle Riemen des Tragesystems – Schulterriemen, Hüftgurte und Brustgurt.

      1. Als Erstes erfolgt die Platzierung des Hüftgurtes, da dieser 70 bis 80 Prozent der Last tragen wird. Schultern Sie dazu den Rucksack, beugen Sie sich leicht nach vorne und positionieren Sie die Hüftflossen mittig über der oberen Kante des Becken-/ Hüftknochens. Nachdem Sie die Schnalle geschlossen haben, ziehen Sie den Gurt so straff, dass er fest aber komfortabel anliegt, nicht einschneidet oder Druckstellen verursacht.
      2. In aufrechter Haltung werden nun die Schultergurte in Position gezogen. Die Schulterpolster sollten bei richtiger Einstellung oben auf der Schulter auf- und die Ansätze der Schulterträger mittig an den Schulterblättern anliegen. Liegt der Schultergurtansatz über- oder unterhalb der Schulterblätter, kann mit Hilfe des höhenverstellbaren Tragesystems nachjustiert werden.
      3. Mit Hilfe der Lastkontrollriemen können Sie anschließend Feinabstimmungen vornehmen und den Rucksack entweder noch enger an den Rücken heranziehen oder etwas lockern, um Platz für mehr Bewegungsfreiheit und eine bessere Luftzirkulation zu schaffen. Wie viel Spielraum oder auch Kontrolle und Stabilität Sie benötigen, hängt ganz davon ab, in welchem Gelände Sie sich gerade befinden.
      4. Schließen Sie zum Schluss den Brustgurt. Da er in erster Linie als Rutschblockade für die Schultergurte dient, reicht es, wenn er leicht angezogen ist. So besitzen Sie maximale Bewegungsfreiheit und werden unterwegs nicht von rutschenden Trägern behindert.

      Unser Tipp: Variieren Sie während Ihrer Tour in regelmäßigen Abständen zwischen den verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten, um die beanspruchten Partien – Hüfte und Schultern – zwischenzeitlich zu entlasten und einer vorzeitigen Ermüdung der Muskulatur vorzubeugen.

      Ausstattung des modernen Trekkingrucksacks

      Schlaufen und Halterungen für Ausrüstungsgegenstände

      • Kleine Befestigungsschlaufen sichern u. a. Bergsteigerequipment wie Eisaxt, Steigeisen und Helm am Trekkingrucksack.
      • Skihalterung/ Schlaufen für Trekkingstöcke ermöglichen das bequeme Befestigen des Equipments, ohne den Rucksack abnehmen zu müssen.

      Ordnung schaffen – Interne und externe Fächer

      • Deckeltasche: In der Deckeltasche des Trekkingrucksacks lassen sich Wertsachen und Reiseunterlagen, aber beispielsweise auch das Erste-Hilfe Paket leicht zugänglich verstauen.
      • Separates Bodenfach/ Schlafsackfach: Das Bodenfach ist durch einen Zwischenboden vom Hauptfach des geräumigen Trekkingrucksacks abgetrennt und bietet ausreichend Platz für Schlafsack, Schuhe oder andere Ausrüstungsgegenstände. Ist der Zwischenboden mit einem Reißverschlussversehen, kann das Volumen des Rucksacks vollends genutzt werden, wenn kein Schlafsack transportiert werden muss.
      • Nassfach/ Schutzhülle: Hierin kann nasse und/ oder schmutzige Wäsche bis zum nächsten Zwischenstopp transportiert werden, ohne das restliche Gepäck in Mitleidenschaft zu ziehen.
      • Schuhbeutel / -hülle / -Fach: Hierin kann ein (Ersatz-)Paar Wanderschuhe oder Turnschuhe verstaut werden. So können Sie Ihr Schuhwerk den örtlichen Gegebenheiten anpassen oder bei Nässe austauschen.
      • Hüftgurttasche(n) mit Reißverschluss: Die in die Hüftflossen eingelassenen Taschen bieten Platz für Geldbörse, Schlüssel, etc., die auf Reisen schnell zugänglich und bestenfalls eng vor dem Körper getragen werden sollten, um Diebstählen vorzubeugen.
      • Elastische Außentaschen aus Mesh und/oder Reißverschlussaußentaschen gewähren einen schnellen und einfachen Zugriff auf Wanderführer, Kamera, und andere kleine Ausrüstungsgegenstände.

      Wandern macht durstig – Trinksysteme für Trekkingrucksäcke

      Für den Transport von Wasservorräten auf längeren Trekkingtouren gibt es zwei Möglichkeiten: Flasche oder Trinkblase. Je nach Wahl des Wasserbehältnisses sollte auch die des Rucksackes ausfallen.

      • Fächer für Trinkflaschen sind bestenfalls auf Taillenhöhe seitlich am Trekkingrucksack angebracht. So können Sie den Rucksack anbehalten und beim Laufen mit nur einem Griff die Flasche aus der Seitentasche ziehen.
      • Trinkblasenfach mit Öffnung für Trinkschlauch, auch „Bladder“ (engl.: „Blase“) genannt, können entweder extern oder intern am Rucksack angebracht sein. Durch die Öffnung für den Trinkschlauch können Sie unterwegs trinken, ohne den Rucksack abnehmen zu müssen. Bei einem externen Trinkblasenfach handelt es sich in der Regel um ein seitlich an der Außenseite des Rucksacks angebrachtes, verschließbares Fach. Bei dieser Variante sollten Sie aufgrund der einseitigen Belastung darauf achten, das Gewicht auf der anderen Seite auszugleichen. Interne Trinkblasenfächer sind meist mittig und nahe am Rücken angebracht, sodass hier ein Gegengewicht nicht notwendig ist. Der Trinkschlauch wird durch eine spezielle Öffnung geführt und am Schultergurt befestigt.

      Zugang zum Hauptfach des Trekkingrucksacks

      • Deckelfach Zugang (Toploader)
      • Seitlicher Reißverschlusszugang zum Hauptfach (Frontloader-Öffnung) ermöglicht das einfache, kofferähnliche Beladen des Trekkingrucksacks.

      Extra Features

      Zur weiteren Ausstattung eines Trekkingrucksackes gehören eine Signalpfeife, die entweder am Schulter- oder Brustgurt befestigt ist, eine integrierte, abnehmbare Regenhülle, die den Packsack vor eindringendem Wasser schützt sowie eine abnehmbare Deckeltasche mit kleineren Innentaschen, die teils als Daypack genutzt werden kann.

      Trekkingrucksäcke für Damen – Der feine Unterschied

      Die meisten hochwertigen Markenhersteller führen Trekkingrucksäcke speziell für Damen und Herren. Trekkingrucksäcke für Frauen erkennen Sie in unserem Shop leicht an dem Zusatz „Woman“ oder kurz „W“ in der Artikelbezeichnung. Trekkingrucksäcke für Damen sind speziell an die Anatomie des weiblichen Körpers angepasst:

      • Rückenlänge und Rückenbreite: Frauen sind im Durchschnitt kleiner als Männer. Trekkingrucksäcke für Frauen haben daher eine kürzere und schmalere Rückenpartie als die vergleichbaren Herrenmodelle.
      • Schultergurte und Brustgurt: Die Schultergurte sind bei Trekkingrucksäcken für Damen etwas schmaler und so angepasst (s-förmig), dass sie weder im Brustbereich noch in den Achselhöhlen stören. Der Brustgurt ist so einstellbar, dass er über der Brust sitzt.
      • Hüftgurte: Die Hüftflossen der Damenmodelle berücksichtigen die breitere Hüfte, sind konisch geformt und gut gepolstert. Das garantiert einen bequemen Sitz des Rucksacks.
      • Volumen: Trekkingrucksäcke für Damen haben nicht zwangsläufig weniger Volumen als die Herrenmodelle. Achten Sie auf die Volumenangabe in der Produktbeschreibung.

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      Shop and Go! Mit dem Einkauf steigt die Vorfreude auf die große Tour erst recht. Egal was Sie vorhaben, ob Backpack-Tour durch Australien oder ab in die Berge, bei uns finden Sie den passenden Trekkingrucksack. Unser Service: Wir bieten Ihnen nicht nur unseren kostenlosen Versand*, sondern geben Ihnen auch unsere Best-Price Garantie*! Sie wollen noch weitere Benefits? Kein Problem! Zahlen Sie Ihren Trekking-Rucksack per „Vorkasse“ und sichern Sie sich zusätzlich 5 % Rabatt (Skonto). Noch Fragen? Dann kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gern!

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