Fliegeruhren

Vom Flugpionier bis zum modernen Durchstarter: Fliegeruhren erfreuen sich nicht nur in der Luft enormer Beliebtheit. Die große, gut ablesbare Anzeige mit vielfältigen Features trifft bei einer Pilotenuhr mit dem Charme von Retro Technik zusammen. Und tatsächlich – die ausgefeilte Technik und handwerkliche Präzision machen aus einer modernen Fliegeruhr ein verlässliches Accessoire für den Alltag, das Büro und natürlich das Cockpit. [mehr]

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Fliegeruhren

Abflug zum Style! Fliegeruhren läuten den Beginn der Luftfahrt ein

Die Bezeichnung Fliegeruhr oder Pilotenuhr bezog sich in den Anfangszeiten der Luftfahrt tatsächlich auf eine Uhr mit sehr speziellen Funktionen. Die Fliegeruhr diente vor der Erfindung von Cockpit Elektronik als Kontrollinstrument, um Geschwindigkeit, Höhe oder Treibstoffverbrauch zu berechnen. Einer der ersten Besitzer einer Fliegeruhr, war der brasilianische Flugpionier Alberto Santos-Dumont, dessen Zeitmesser von Cartier absoluten Kultstatus besitzt. Die um 1904 entworfene Uhr konnte am Handgelenk getragen werden, was zur damaligen Zeit noch unüblich war, und verfügte bereits über einige der Features, die noch immer an einer Fliegeruhr zu finden sind. Seit jeher wird auf die Verarbeitung von Uhren großen Wert gelegt, schließlich sind hochwertige Armbanduhren eine Anschaffung für sehr lange Zeit. Pilotenuhren verbinden diese technische Raffinesse mit einem unschlagbaren Retro Charme, der an die abenteuerlichen Anfänge des Fliegens erinnert.

Das sind die Merkmale einer Fliegeruhr

Da früher in einem Flugzeug nicht die besten Lichtverhältnisse herrschten, sind Fliegeruhren üblicherweise sehr groß, damit man sie leicht ablesen kann. Wegen Ihrer Größe werden fast alle Fliegeruhren für Herren designt, denn die Dimensionen passen nicht zu einem traditionell femininen Outfit. Damenuhren im Fliegerdesign sind selten und werden schmaler gestaltet, so dass Sie eher an Chronographen erinnern. Beide Varianten haben einen dunklen Hintergrund sowie farblich abgehobene Zeiger und Ziffern, die im Dunkeln leuchten. An Stelle der Zwölf befindet sich auch bei modernen Pilotenuhren ein weißes Dreieck, das bei wenig Licht ins Auge fällt. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die robuste und große Krone, denn vor den Zeiten der Cockpit Heizung trugen Piloten für gewöhnlich dicke Handschuhe. Die Uhr kann dank der großen Krone leicht gestellt werden, selbst wenn Sie Handschuhe tragen oder einfach breite Finger haben. Das Ziffernblatt der Pilotenuhr verfügt oft über verschiedene, zusätzliche Anzeigen, damit sie als Chronograph benutzt werden kann. Eine drehbare Lünette erlaubt weitere Einstellungen, so dass Piloten mit Ihrer Fliegeruhr tatsächlich Kalkulationen durchführen können. Die kleine Sekunde und eine Stoppuhr Funktion sind weit verbreitet, zusätzlich gibt es noch Fliegeruhren mit Weltzeit, wo verschiedene Zeitzonen wiedergegeben werden können. Alternativ werden einige Modelle auch mit Funk ausgestattet, so dass sich die Uhrzeit automatisch anpasst. Allerdings handelt es sich dabei um Quarzwerke. Wer es ganz klassisch mag und das reale Fliegeruhren Feeling möchte, sollte sich für ein Automatik Werk entscheiden. Dieses läuft komplett ohne Batterie und Sie müssen es trotzdem nicht aufziehen, weil es kinetische Energie nutzt.